gdeo 2007-2008
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GDEO - Presse


5.9.2007 HERALD TRIBUNE JoongAng Daily Seoul (Hannah Bae: A dance to the music of different countries)

(...) Earlier this year Swiss modern dancer Philippe Olza received a surprising invitation to come to Korea from his former colleague, Korean ballet dancer James Jeon. Nearly 25 years had passed since the two dancers last met. They were much more limber when they originally danced together in Maurice Béjart's "20th Century Ballet". "After such a long time, it's like you're discovering some one in a different context," Olza said. Jeon had since risen in the Korean ballet world to become the resident choreographer of the Seoul Ballet Theatre, while Olza left ballet altogether in favor of more experimental side of dance. "If you could graph our careers, James has gone like this," Olza said, shooting his arm up diagonally through the air. "He developed as a soloist at a renowned ballet company and became a principal. "Mine was more like this," he said, wiggling his arm in the shape of a sinusoidal wave. "My career didn't develop logically. There was my ballet period, then I quite dance. I was working as an actor, then I started working on some very different projects. I was an opera singer, then a choreographer, and then I started to dance again in the last four or five years." Despite their differences, when they reunited the two dancers discovered a mutual desire to collaborate. "The wish was immediately there, from both sides, "Olza. Thus, the "GDEO project" was born.

The title GDEO is the rough Romanization of the Korean expression "Geuraeyo," which more or less means "That is so". The piece's title is meant to straddle Korean and European cultures; likewise, the entire theme of the performance is about the exchange that takes place between two people of different cultures. While Olza maintains that the GDEO project is not exactly autobiographical, some elements of his reunion with Jeon shine through. "The project is about meeting again after many years," Olza said. "The dancers' discovery shows the difference between those two persons. Jeon is Asian, for example, and I am European. You initially see the distance because of the years that have passed." At the start of the piece, which toured throughout Korea this summer, each dancer nonverbally introduces himself to the crowd. While Olza confines his movements to restrained, off-rhythm bending of his limbs, Jeon exhibits the wide, flowing gestures characteristic of ballet. But once the pair establishes themselves in relation to each other, they begin to collaborate by using a manual pump to fill a large ball with air. "When the ball becomes full, it represents the world which unites us despite our differences," Olza said, emphasizing the blend of Eat and West in the GDEO project. "We mixed many styles, such arts movements, ballet and contemporary gymnastics." He also pointed out the music that accompanies the dancing. In one movement plucking sounds reminiscent of the "kayageum", a traditional Korean stringed instrument, dominate, but they fall away later as the melody of a Swiss folk song takes over. "The composer, Hans Koch, created this music by taking pieces in the same tempo from both countries and mixing them together," Olza said. In addition to working with each other, Olza and Jeon involved organizations from their respective countries. Seoul Ballet Theatre, the premiere ballet company in Korea, co produced the GDEO project. The Swiss Arts Council Pro Helvetia and the European arts organization Migros Kulturprozent also sponsored the piece in an effort to encourage exchange and participation in the developing arts community in Korea. Both the Swiss and Korean governments promoted performances of the GDEO project on its Korean tour. Jeon and Olza performed the piece as a work in progress at Seoul's Kangdong Theatre, the Seoul Korea Performance Art Spirit and the Mokpo Maritime Cultural Festival this past July. Following these performances, Jeon and Olza tweaked their piece. Then in August, they performed a more refined version at the Mokpo Mandangkuk Top Festival, the Busan International Beach Dance Festival, the Choon-Chun dance Festival, the Gwacheon Hanmadang Festival and the Daejeon Culture and Arts Center.

"It's interesting that while contemporary dance performances draw only a small audience in Europe, at these festivals in Korea, we were dancing for thousands of people," Olza said. "It was quite an interesting cultural phenomenon." Despite the completion of the GDEO project, Olza and Jeon are far from ready to separate. Rehearsals of the piece will continue through 2008 in both Korea and Switzerland. The artists plan to incorporate more visual elements into their current barebones set, as well as adding filmed segments and dialogue. The GDEO project's Swiss premiere is slated for next summer at the Theater Roxy, Birsfelden in Basel, followed by a European tour.


3.8.2007 NEWSTAGE KOREA (Pal Hen Hin: Choon-chun, Gdeo, Schweiz und Süd-Korea)

(...) Vor 25 Jahren trafen sich James Jeon (Chef-Choreograph des Seoul Ballet Theatre) und Philippe Olza (Schweizer Schauspieler und freier Choreograph) in der Ballett-Truppe (Ballet du XXème siècle) von Maurice Bejart zum ersten Mal in Europa. Was mag geschehen, würden sich die beiden nach langer Trennung wiederbegegnen? Es ist dies die Geschichte von James und Philippe. Bei der Wiederbegegnung entdecken die beiden Freunde, die stets auf der Suche nach dem Ursprung ihres Schaffens und nach Wahrheit sind, dass es zwischen ihnen gerade im Streben nach Lösungen Unterschiede gibt, Unterschiede sowohl des Wegs als auch des Ziels selber. Sie kommunizieren miteinander durch den Tanz, der gerade diesen Unterschied artikuliert und so zu neuer Ausdrucksweise gelangt. Der Ballon, der die Welt auf der Bühne symbolisiert, ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Plötzlich beginnt aber der Ballon die Luft zu verlieren ..., die beiden versuchen alles, um den Verlust des Ballons zu verhindern. Sie heben ihn immer wieder nach oben. Je mehr Luft der Ballon verliert, desto hektischer, auch witziger wird ihr Tanz. Der Tanz gebiert Hoffnung aus Situationen voller Widersprüche. Ihr Tanz lässt Zuschauer, die auf die Welt zuweilen mit Sarkasmus oder mit Entzücken blicken, im Zwischenraum zwischen Realität und Fiktion schweben.


2.8.2007 OHMYNEWS SEOUL (Kim Ki: Ballett zweier Männer zu Schlagermelodien)

(...) Am 28. Juli - der Wetterbericht hatte einen glühend heissen Tag vorausgesagt - fand trotz der angekündigten Hitze in Mokpo in der Provinz Süd-Jeolla das 20. nationale Madang*-Volkstanzfestival statt (2007 fiel es mit dem Festival der besten Madang-Tanzgruppen zusammen). Man rechnete wohl fest mit der frischen Brise, die stets vom Berg Yudal herunter weht. Die Festivalleitung hat in diesem Jahr, wie es neuerdings bei vielen Festivals der Fall ist, Vertreter ganz unterschiedlicher Genres eingeladen, um so dem Publikum eine grosse Vielfalt an Programmen zu bieten.

Besonders ins Auge fiel eine Darbietung, die zunächst mit dem Madang-guk* wenig zu tun zu haben schien. Vom Titel des Stücks her, der lautete: GDEO "Gureyo", liess sich schwer auf den Inhalt des Stücks schliessen. Es hiess zwar, dass es sich um eine Tanzdarbietung handelt, aber selbst über das Genre konnte man kaum etwas Bestimmtes erfahren. Man wusste nur, dass zwei ältliche Männer auftreten, die ursprünglich Tänzer waren. Einer davon ist heute Choreograph und der andere Tänzer. Ist diese Aufführung ein Ballett? Da zwei Ballett-Tänzer auftreten, könnte man wohl die Darbietung als ein Ballett bezeichnen. Trotzdem passt diese Bezeichnung nicht ganz. Die Bühne, auf der sie auftraten, war keine Bühne im klassischen Sinn, sondern eine, die auf drei Seiten von Zuschauer umgeben war. Die Art der Darbietung war eher im typischen Madang-Stil. Dazu passte auch, dass der Boden nicht mit elastischem Gummibelag für den Tanz, sondern mit Stoff ausgelegt war.

Es war nicht möglich, im Voraus zu erahnen, was für eine Aufführung es sein würde, wenn man nur das Programmheft und die Gestaltung der Bühne zur Orientierung hatte. Als die glühende Sommer-Sonne gerade im Untergehen begriffen war, vernahm man den alten Gesang des "Blumenliedes der Samshin-Grossmutter",** ein uraltes Volkslied, gesungen im Dialekt der Jezu-Insel. Damit hatte die Aufführung begonnen, und die Zuschauer blickten erstaunt auf die beiden Männer, die nun die Bühne betraten. Denn diese Szene bildete einen starken Kontrast zur eher volkstümlich zu nennenden Atmosphäre zu Beginn: Die beiden schleppten einen Reisekoffer heran und holten eine Pumpe hervor. Dann begann der eine fleissig in irgendetwas Luft hineinzupumpen, während der andere über die Bühne hin und her flitzte. Nachdem die beiden abwechselnd Luft in etwas gepumpt hatten, nahm dieses die Gestalt eines grossen Ballons an. Es war das einzige Requisit auf der Bühne während der Darbietung. In den Ballon, der zu Beginn formlos zusammengesunken war, wurde solange Luft hineingepumpt, bis er seine volle Rundung erreicht hatte und elastisch hüpfen konnte, dann aber begann er wieder die Luft zu verlieren und zusammenzusacken wie am Anfang. Während dieses Wandlungsprozesses zeigten die beiden Männer variationsreiche Gesten und Ausdrücke, die den Eindruck erwecken, als würden sie diesem ewigen Kreislauf etwas hinzufügen oder ihm etwas entlehnen. Plötzlich hörte man Schlagermelodien, eine davon "Die sich nicht drehende Windmühle" von Mun Zu-Ran. Wahrlich, es waren nicht die neuesten Rhythmen, die heute die Szene beherrschen, sondern wirklich altmodische Lieder, die man nur in den 60er und 70er Jahren hören konnte. Natürlich erklangen die Melodien nicht einzeln, sondern vermischt mit Schweizer Volksliedern aus den 50er Jahren, die noch fremder klangen als die Schlager von Mun Zu-Ran. Da zwei völlig unterschiedliche Melodien zusammen gemischt waren, verschwanden klar erkennbare Strukturen des jeweiligen Liedes, aber etwas Neues entstand, das wie moderne Musik die Gemüter seltsam bewegte. Die Gesten und der Gesichtsausdruck der beiden Männer wurden voller Humor - man hätte meinen können, man schaue einer Komödie zu. Zuweilen spielten sie mit dem Ballon, als seien sie fünfjährige Kinder, dabei gehen die beiden auf die Fünfziger zu. James Jeon, einer der repräsentativen koreanischen Ballett-Choreographen, ist 49 und der Schweizer Philippe Olza 47 Jahre alt. Sie vermitteln den Eindruck, als lebten sie noch einmal wie Fünfjährige, nachdem sie bei 50 angekommen sind.

Der Grundgedanke des Werks und die Grundform der Choreographie, die auf der asiatischen Idee des ewigen Kreislaufs zu basieren scheinen, stammen von Philippe Olza. Philippe, der vor einem Monat in Seoul ankam, hat zusammen mit James begonnen, das Werk in eine konkrete Form zu giessen. Was einen höchst erstaunt ist, dass das von Philippe entworfene Werk sehr koreanisch aussieht. Da immer wieder gewisse Bewegungen bei beiden zu beobachten waren, die einen an den "Beong-shin-Tanz" erinnern, wurde Philippe sogar gefragt, ob er die Tanzmeisterin Gong Ok-Zin kennen würde, was er jedoch verneinte. Es war höchst faszinierend, ihn den bekannten "Beong-shin-Tanz" tanzen zu sehen, ohne dass er ihn je gesehen hatte. Man kann nicht umhin, auch die Kraft der Schlager-Musik zu bewundern. Die beiden Tänzer, die wie zwei fünfjährige Buben über die Bühne herumrennen, zählen immerhin jeder in seinem Land und in seinem Metier zu den führenden Persönlichkeiten. Ihre Darbietung, in der das Kindliche und Spielerische zum Hauptelement der Ausdrucksweise gehören, kann man unterschiedlich deuten. Das wichtigste jedoch scheint zu sein, dass zum ersten Mal auf dem Madang-Festival ein Ballett gezeigt wurde. Es war jedoch kein Ballett, das auf Biegen und Brechen auf klassische Form getrimmt war, sondern eines, das wunderbar zu diesem Platz passte. Man könnte es ohne weiteres ein "Madang-Ballett" nennen.

Es wird als eine Tatsache hingenommen, dass unter allen Tänzern die Dauer der Karriere eines Ballettänzers am kürzesten ist. Dies ist wohl besonders der Fall, wenn es sich um einen männlichen Tänzer handelt. Schaut man auf die koreanische Tanzszene, arbeiten fast ausschliesslich Ballettänzer, die in ihren Zwanzigern oder Dreissigern sind. Schon nach einem 40jährigen würde man vergeblich suchen. Der Tänzer Jeong Un-Sik im Seoul Ballet Theatre, der Anfang 40 ist, stellt eine einsame Ausnahme dar. Philippe und James aber sind schon beinahe 50 und in dieser Hinsicht kann ihre Darbietung richtungweisend für andere Ballettänzer sein.
Nach der Aufführung sagten beide, dass es zwar ungewohnt gewesen sei, auf drei Seiten von Zuschauern umgeben zu sein, aber zugleich habe diese Situation als eine neue Energiequelle auf sie gewirkt. Die Darbietung endete nicht mit der Uraufführung in Mokpo. Die beiden Künstler wurden mit ihrem Werk nicht nur zum "Show Case" in Seoul eingeladen, sondern auch zu vielen anderen Festivals in Busan, Daejeon, und Chunchon, die im Sommer 2007 stattfanden. Die europäische Uraufführung ist 2008 in der Schweiz vorgesehen: im Roxy-Theater in Birsfelden. Mehr noch: Man plant auch eine Tournee durch mehrere Schweizer Städte und andere europäische Städte.

Man spricht davon, dass das Kultur-Konsumverhalten der Menschen, weil es voll auf das Fernsehen ausgerichtet sei, sich im Vergleich zu früher radikal verändert habe. Der Gehalt muss sich dem Unterhaltungswert unterordnen, genuine Begeisterung wird um des seichten Vergnügens willen ignoriert. Der Grund, warum in einer solchen Zeit immer noch Kunst im eigentlichen Sinne dem Publikum dargeboten werden kann, liegt wohl im ästhetischen Willen der zwei nun alt gewordenen Tänzer, die sich nach 25 Jahren wieder begegneten und gemeinsam ein Kunstwerk schaffen und darbieten wollen. Sie trafen sich zum ersten Mal in der Ballett-Truppe von Maurice Bejart vor 25 Jahren. Dann kam die Trennung. Jahre vergingen und die zwei Freunde haben sich mit der Zeit sehr verändert, denn ihr Leben verlief auf ganz unterschiedlichen Bahnen. Die Umgebungen und Kulturen waren anders und sie entwickelten verschiedene Sichtweisen auf die Welt und aufs Leben. Aber sie waren in der Lage, durch ihre fünf Jahrzehnte währende Lebenserfahrung und die Bilder evozierende Macht des Tanzes einen symbolträchtigen und einen durchaus männlich zu nennenden Eindruck zu hinterlassen. Drei Dinge brachten sie mit ihrem Tanz insbesondere zum Ausdruck: die kulturelle Differenz zwischen Orient und Okzident - über diese wurde schon viel mit Worten geschrieben -, die fortwährende menschliche Existenz und die Beziehung zwischen Realität und Fiktion.

Es existiert zwar der Terminus "Dance Theatre", also Tanz-Theater, aber der Tanz der beiden wirkte dramatischer als das übliche Tanz-Theater es vermag und war daher in der Lage, grosse Emotionen auszulösen. Nach dieser Uraufführung wird das Stück in Korea mehrmals zu sehen sein und zudem im nächsten Jahr in der Schweiz und in anderen europäischen Ländern zur Aufführung kommen. Durch die wiederholte Aufführung wird das Werk "GDEO" wohl an Umfang und Komplexität zunehmen. Diese Wandlung wird es aber zu etwas Neuen machen. Beim Ballett denkt man üblicherweise an eine einsam tanzende Ballerina im Schwanenkostüm. James Jeon, Leiter des "Seoul Ballet Theatre" hat es geschafft, diese gängige Vorstellung vom Ballett grundlegend zu verändern. Mit dem Motto "jeder kann Ballett tanzen" brachte er das Ballett und das Publikum näher zusammen. Nun hat er sich ans Madang-Ballett gewagt. Mit diesem Schritt artikuliert er sein Verlangen, etwas hervorzubringen, was nur ein Koreaner vollbringen kann, anstatt dass das koreanische Ballett das klassische europäische Modell nur imitiert und ohne eine Zukunftsperspektive ständig wiederholt. Um hier aufzutreten hat James Jeon seit Februar viel Gewicht reduzieren und seine Kondition steigern müssen.

* Madang bedeutet im Koreanischen ein "offener Platz" oder ein "Innenhof". In Korea existierten vor dem Kontakt mit dem Westen keine Theaterbauten, da es keine mit Europa vergleichbare Dramen- und Theatertradition gibt. Man spielte oder tanzte früher in Korea immer auf einem offenen Platz, also in der Regel stets draussen. Daher gab es keine Bühne - dieses Wort ist ein Neologismus - im eigentlichen Sinne, da die Bühne überall und nirgends war. Vergleichbar wäre "Madang-guk" ("guk" kann Tanz, aber auch Theater bedeuten) eventuell mit dem Strassentheater, wenn auch gewisse Unterschiede bleiben.

** Samshin-Grossmutter ist eine sehr bekannte, vom Animismus herkommende traditionelle koreanische Gottheit, die in Dreiheit auftritt und vor allem bei Geburten von Kindern behilflich ist. Viele Schamaninnen in Korea verehren heute noch diese Gottheit.


23.7.2007 YONHAP NEWS KOREA (Ju-Jang Lee: Wiederbegegnung von Jeon und Olza)

(...) Im letzten Jahr kam Philippe Olza nach einer Japan-Tournee nach Korea. Da kam die Idee, gemeinsam mit James Jeon ein Werk zu schaffen und aufzuführen. Das Hauptthema des Stücks ist die Freundschaft. Zwei Freunde, die zeitlich und räumlich lange getrennt gelebt haben, treffen sich wieder und tanzen gemeinsam. Das Aufpumpen des Ballons zu Beginn der Aufführung hat die Bedeutung, dass die beiden in die Wiederbegegnung Kraft und Energie investieren, um die Freundschaft wiederzubeleben. Das Aufpumpen hat auch zusätzlich die symbolische Bedeutung, dass die verschiedenen Tanzstile der beiden Tänzer und auch ihre unterschiedlichen Ideen sich vermischen. "Denn unser Leben in den mehr als 20 Jahren der Trennung bewegte sich auf völlig verschiedenen Bahnen. Ich habe als freier Choreograph gearbeitet, während James eine Ballett-Truppe gebildet und diese nach seiner Idee geformt hat. Was das Genre betrifft, würde ich sagen, dass ich mehr experimentell arbeite, während James seinen Tanz innerhalb des Balletts weiterentwickelt hat" (Philippe Olza). Da der Schweizerische und der koreanische Tanz sich begegnen, war auch die Musik eine Mischung aus beiden Ländern. Europäische Musik erklingt, wenn die beiden Tänzer mit dem Ballon spielen, dann hört man plötzlich die gängigsten koreanischen Schlagermelodien. Der Lacheffekt ist sofort da.
 
     
     
     
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