VOILÀ !
Auf Einladung vom Festival d’Avignon 2004 hat Philippe Olza "CONTACT – première étape", die erste Phase eines Kreationsprozesses, im Rahmen von "La vingt-cinquième heure" im Saal Benoît XII realisiert. Daraus entwickelte sich die abendfüllende Produktion "VOILÀ !" (u.a. im Centre national de la danse in Paris/Pantin. In "VOILÀ !" gehen erster und zweiter Teil, Gespräch und Tanz, beinahe nahtlos ineinander über.
Reflektion und Intellekt im Gespräch bilden einen Gegenpol zu Humor und Absurdität im darauf folgenden Stück.
Darin landet ein Mann - wie ein aus seiner Umlaufbahn geworfener Planet - mit einem Staubsauger auf dem Universum eines roten Teppichs. Dort verliert er sich in das labyrinthische Durcheinander seines Innenlebens und in den Kampf mit den Unzulänglichkeiten seines älter werdenden Körpers.
Der tänzerische Teil des Abends will Bilanz ziehen und mit Leichtigkeit den Zustand des Seins in der Krise aufzeigen: ein gesprochener, getanzter und gespielter Dialog mit sich und den Anderen, der die körperlichen und mentalen Alterungsprozesse eines Tänzers über 40 mit schmunzelndem Blick auf sich selbst in Szene setzt.
Die Vorstellung beginnt mit einem Gespräch über unterschiedliche Aspekte des Themas. Am Podiumsgespräch nehmen Persönlichkeiten aus der jeweiligen Region des Aufführungsortes teil. Zu den Vorstellungen sind jeweils zwei Gäste aus Medizin, Sport, Politik, Wirtschaft sowie Bildung und Kultur, geladen. Auf dem roten Teppich unterhält sich ein Moderator mit den Gästen über deren persönliche Erfahrungen rund um die Themen "Lebensmitte" und "Älterwerden".